Zu- und Umbau LKH, Bad Radkersburg
Bauphase 1 1989-1999
Bauphase 2 1999-2000
Bauphase 3 2000-2001
Geschoßflächen:
Bauphase 1-3 ca. 4.400m²
Gesamtherstellungskosten:
Bauphase 1-3 ca. EUR 11 Mio
Generalplanerauftrag
Bauherr: Steiermärkische Krankenanstalten GmbH
ÖBA: Ing. Greiner, Hausmannstätten
Medtechnik: DI Zach, Graz
E-Planung: DI Mayer, Feldbach
HKLS-Planung: Pickl und Partner, Graz
Statik: DI Visotschnig, Graz
Mitarbeiter: DI Bernhard Hanus
Bauphase 4 derzeit in Planung
Erweiterung der orthopädischen und radiologischen Ambulanz, sowie der Sonderklassestationen im 1. OG, Errichtung eines Cafés
Geschoßfläche: 2.030 m²
- Bauphase 1-3
Erweiterung des bestehenden Spitals um Funktionsbereiche, eine Abteilung für innere Medizin mit 70 Betten, eine Abteilung für Orthopädie mit 40 Betten, sowie eine Möglichkeit der Unterbringung von zusätzlichen 10 bis 12 Patientenbetten der spontanen Unfallversorgung.
Das Gesamtprojekt wurde in drei, voneinander unabhängige Bauphasen geteilt, wobei einerseits auf die Versorgungsverantwortung des Spitals und andererseits auf die patienten- und personalfreundlichste Bauetappenlösung Wert gelegt wurde.
Bauphase 4
Der neu zu errichtende Baukörper übernimmt die Fluchtlinien
des gründerzeitlichen Hauptgebäudes und setzt die Fassadenstaffelung in abstrahierter Form fort. Durch den ebenfalls zweigeschoßigen Zubau wird ein Kontinuum der ursprünglichen Gebäudehöhe herbeigeführt. Was im historischen Gebäude an Fassadenschmuck dem Baukörper vorgehängt wurde, wird im Neubau in einen vorgestellten Körper transformiert, der im Erdgeschoß die Funktion der Erschließung übernimmt, im Obergeschoß die Loggien und Balkone birgt. So entsteht ähnlich wie im Bestand eine tiefe, reliefartige Fassadenfigur die dem gesamten Bauwerk eine lebendige, räumliche Staffelung verleiht. Der in den siebziger Jahren errichtete Zubau rückt so in die zweite Ebene der Wahrnehmung, seine herbe Dominanz ist gebrochen.